Geschichte des Verlags

1. Monat des Jahres 1112 ravernischer Zeitrechnung
In der Grafschaft Montargon-Drachenfurt tauchen das erste Mal einfache Handzettel auf, die mit dem Schriftzug "Volkesmund... tut Wahrheit kund" betitelt sind. Sie berichteten über die verschiedensten Geschehnisse innerhalb der Grafschaft, aber auch von großen Heldentaten aus fernen Landen.
Die Handzettel werden zunächst hauptsächlich in den Tavernen der Grafschaft gesichtet, wo sie auch von den Gastwirten gerne ausgelegt werden.

Schnell genießen sie besonders beim einfachen Volk einen guten Ruf, da man sich so über die merkwürdigsten Geschehnisse aus aller Welt informieren konnte.
Die Herkunft der Schriften bleibt dabei vorerst im Dunkeln

3. Monat des Jahres 1112 ravernischer Zeitrechnung
Ein gewisser Bastian Ährenfeld eröffnet in Fichtenbrunn ein kleines Verlagshaus mit dem Namen Kutschbock-Verlag. Wenige Tage später erklärt er öffentlich auf dem Marktplatz, dass er der Verleger der "Volkesmund... tut Wahrheit kund" sei.
Er sei gewillt jedem Bürger und Durchreisenden einen kleinen Obulus zu bezahlen so fern er ihm einen Artikel für sein Nachrichtenblatt überlassen würde. Der Volkesmund soll eine "Zeitung vom Volk für das Volk" sein, so Ährenfeld.
Auf Nachfragen einiger interessierten Durchreisenden erklärte Ährenfeld weiter: "Ihr schreibt es, ich drucke es... So einfach ist das"

5. Monat des Jahres 1112 ravernischer Zeitrechnung
Unter den Theken etlicher Tavernen wechseln nun auch einige unzüchtige Heftchen, die die Geschichten eines gewissen Jasper van Hinten erzählen, den Besitzer.
Im allgemeinen zeichnen sich diese Pamphlete eher durch Ihre Bilder als die kaum wahrnehmbaren Texte aus.
Vielleicht ist auch gerade das der Grund, dass manch einer behauptet sie würden sich besser und schneller verbreiten als der Volkesmund.

5. Monat des Jahres 1116 ravernischer Zeitrechnung
Mittlerweile hat der Verlag, vor allem Dank des Volkesmund einen großen Bekanntheitsgrad im Drachenfurtschen erlangt. Selbst außerhalb der Landesgrenzen wurden bereits vereinzelt Ausgaben und Handzettel des Volkesmund gesehen.